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Bi’smi’llahi’r-Rahmani’r-Rahim

Mit dem Namen Allahs, des Barmherzigen, des Erbarmenden

Wir sind bemüht unsere Dîn (Religion) so rein wie zur Zeiten unser Rasulullah Efendi, Friede sei mit ihm, verkündet wurde und uns überliefert wird, zu erlernen und zu erleben. Hamd, Dank sei unserem Schöpfer, dem Erbarmenden, der alles Nützliche erschafft und jedem auf der Welt zukommen lässt.

Sa’lât und Salâm seien mit Seinen gelobten Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm. Edelmütige Gebete mögen mit jedem einzelnen, seiner edlen Familienmitgliedern, und seinen gerechten Gefährten sein, die von Ihm, überlieferten Weg ohne Veränderungen bis Heute übertragen haben.

Jeder Mensch will in Wohlstand und Frieden leben. So dass er den erlangten Glückszustand endlos beizubehalten versucht. Alle Menschen tragen zwei nicht endende Wünsche in sich. Die Unsterblichkeit und alles Erwünschte ohne Mühe und Problemlos zu erlangen. Doch, die Erlangung dieser Wünsche auf der Welt ist unmöglich. Denn die Welt ist Fa’ni (vergänglich). Voll mit verschiedenen Sorgen und Kummer. Hier kann der Mensch nicht alle seiner Wünsche erfüllen.

Allahu Ta’âlâ hat die Menschen erschaffen um sie einer Prüfung, einem Test zu unterziehen. In dieser Prüfung sind, die Nimât (Gaben), die Auflagen, das Schöne, das Schlechte, das Gute und das Böse ineinander verzahnt. Die Prüfung besteht darin, welchen davon der Mensch freiwillig annimmt. Damit er diese Prüfung besteht, wurde ihm der Aql (der Intellekt) gegeben. In jeder Epoche, waren Propheten und Gelehrte anwesend, die der Menschheit den rechten Weg aufgezeigt und sie geführt haben. Die Propheten haben den Menschen, Allahu Ta’âlâs Gebote, Verbote, Wünsche und das Unerwünschte berichtet. Der Mensch wurde in keiner Epoche, auf sich selbst überlassen.

Damit die Menschen auf dieser und in der nächsten Welt, den Wohlstand und Frieden erreichen können, sandte der Allschöpfer, Allahu Ta’âlâ der Menschheit Dîn’s (Lebensweisen, Religionen) zu.

Dîn ist der Weg Allahu Ta’âlâs. Es ist das Rezept der Medikamente, die den Wohlstand und den Frieden bescheren. Seine Befehle, Gebote und Verbote sind wie Heilmittel. Der die Rettung sucht, soll es einnehmen.

Das ewige Leben in der nächsten Welt, das im Paradies stattfindet, ist Frei vom Tode, Sorgen, Krankheit, Probleme und Katastrophen, sogar frei von Essen und Trinken. Das Erreichen der Wünsche, ohne Sorgen und ohne Mühe, findet nur dort statt. Allahu Ta’âlâ verspricht allen, die sich den Bestimmungen des Islâms fügen, dass sie diese endlosen Glückseligkeit erlangen werden.

Die Religionen, die Allahu Ta’âlâ, den Menschen gesandt hat, damit sie Glücklich und zufrieden sind, wurden von Zeit zurzeit, durch die Herrschenden Tyrannen, und durch denen die ihren Begierden verfielen, verändert. Die Ursprünglichen gerieten in Vergessenheit. Stattdessen wurden irgendwelche menschliche Gedanken, falsche und unvollkommene Regeln hinzugesetzt. Die letzte göttliche Botschaft, die der Menschheit, seit dem ersten Menschen und ersten Propheten, Adam, Friede sei mit ihm, offenbart wurde, ist die edle Religion, der Islâm. Jeder Prophet, der durch Allahu Ta’âlâ gesandt wurde, und jeder Dîn der von ihnen offenbart wurde, ist beglaubigt und wahr.

Wie jede wahre Religion, befiehlt auch unsere, den Menschen zur Erlangung des fortwährenden Glücks, die Glaubensannahme, also das Glauben. Derjenige, der Quäntchengröße Îmân besitzt und damit verstirbt, wird am Ende auf jedenfall die Rettung finden, und in den Paradies einziehen. Die Verfehlungen in den Gebeten, und die Sünden, wird unser Allah, wenn Er es wünscht vergeben, wenn Er es wünscht, wird Er uns eine begrenzte Zeit im Djhannam bestrafen, und danach ins Paradies einziehen lassen.

Dîn (Religion) besteht lediglich darin, die Gebote zu erfüllen und den Verboten fernzubleiben. Die Reife des Glaubens, dessen Vollendung und die Erhöhung, und Annahme der Gebete durch Allahu Ta’âlâ, ist von einer guten Ahlaq (Ethik, Moral) abhängig. Der Islam befiehlt, jedem gegenüber gutmütig, zuvorkommend, freundlich, und nett zu sein. Ein Muslim darf niemanden beleidigen, niemanden das Herz brechen. Ob gläubig oder ungläubig, er ist jedem gutmütig. Der Schlechte Charakter, schadet seinem Besitzer. So wie, das süße zureden, eine Schlange aus seinem Nest lockt, so lockt ein schlechter Charakter, seinen Besitzer von seinem Glauben weg.

Jeder Muslim, der an die Existenz der Allahu Ta’âlâ und dem Prophetentum des ehrwürdigen Muhammad’s, Friede sei mit ihm, der Seinen letzten Dîn verkündete, glaubt, muss vor allem die Sechs Bedingungen des Îmâns lernen. Diese werden die „BEDINGUNGEN DER ÎMÂN“ genannt. Ohne diese Bedingungen zu kennen, ist es nicht möglich, Muslim zu sein. Jeder, der den Islâm als Religion annimmt, sollte danach die „BEDINGUNGEN DES ISLAM“ lernen und seine Gebetsverpflichtungen erfüllen.

Muslim zu sein bedeutet, ein guter Mensch mit klarem Aql (Intellekt, Verstand) zu sein. Ein wahrer Muslim, fügt sich den Befehlen Allahu Ta’âlâs. Achtet die Rechte der anderen Menschen, zahlt seine Steuern. Achtet die Rechte seiner Familie, seiner Eltern, seiner Verwandten, seine Nachbarn, seine Hodjas, der Armen, der Waisen. Eben aller Menschen, sogar der Tiere und der Pflanzen.

Er ist all diesen auch Gutmütig, begeht keinen Fehler bei der Wahrung ihre Rechte. Außerdem liebt er sein Volk, sein Land, nutzt jede Gelegenheit um anderen zu helfen. Jenen, die schlechtes im Sinn haben, erteilt er gute Ratschläge, und bringt sie von ihren Vorhaben ab. Ein solcher Muslim wird sowohl von Allahu Ta’âlâ geliebt wie auch von seiner Mitmenschen. Er lebt sorglos, in Frieden und Glück.

Um sich von den schlechten Charakterzügen zu befreien, und mit guten Charakterzügen zu schmücken, ist es nötig, festzustellen welche „SCHLECHTE ACHLAQ“ und welche „GUTE ACHLAQ“ sind. Denn die Behandlung einer Krankheit fängt mit dessen Diagnose an, danach erst folgt die Einnahme der Medikamente, die zur Heilung führen.

Um uns selbst und jedem Anderen, die Gelegenheit zu bieten, Islamkenntnisse ohne Vorurteile ohne Zugaben und Entnahmen zu lernen, haben wir diese Seite gegründet.

Eines der wichtigsten Anlässe war, dass trotz Google, Wikipedia etc. keine leichte Aufgabe ist, an verlässlichen Grundkenntnisse der Islam zu gelangen. Wenn dabei auch gewisse Richtlinien beachtet werden sollen, dass diese Kenntnisse fern von Politik, Ideologie, Verfälschungen u.ä sind wird das Googeln entsprechend schwieriger. So haben wir uns entschieden, einen Plattform für uns und allen anderen Islam interessierten zu schaffen, dessen Inhalt ohne Angst und Skepsis gelesen und angewendet werden kann.

Ein weiteres Anliegen ist natürlich Interessierten und Neu-Muslimen helfen zu können, dass sie den reinen Islam kennen lernen und verstehen. Mit Allahu Ta’alas Hilfe wird diese Homepage nach und nach zur einer Islam Bibliothek wachsen, die sämtliche Themen behandelt.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Ideologien, politischen Strömungen und nationalen Interessengruppen. Selbstverständlich lehnen wir alle arten von Gewalt und Terror ab. Daher beziehen wir zu aktuellen Geschehnissen auch keine Position. Sämtliche Inhalte werden sorgfältig geprüft.

Wir bedienen uns einzig und allein aus den Quellen der Ahle Sunna. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Brüdern und Schwestern bedanken, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir bedanken uns ebenfalls bei allen Besuchern insbesondere bei denen, die uns mit Lob und Tadel begleiten.

 
Der Prophet Jesus / Isa PDF Drucken

Der Prophet Isa
Friede sei mit ihm

Er ist ein Prophet, der ohne einen Vater auf die Welt kam, dessen Name in der Qur'an-ul Karim Erwähnung findet. Er wurde dem Volk Beni Israil gesandt. Der Prophet Isa, ist der fünfte, der Ulul-Asm genannten sechs höchsten Propheten. Seine Mutter ist die ehrwürdige Meryâm (Maria). Allahu Ta’ala hat ihn ohne einen Vater erschaffen. Er wurde in Quds (Jerusalem) geboren. Mit 30 Jahren wurde ihm sein Prophetentum verkündet. Ihm wurde das Buch Indjill (Bibel)  gesandt. Mit 33 Jahren wurde er lebendig in den Himmel emporgehoben. Kurz vor der Kiyama’ wird er erneut auf die Erde hinuntergelassen.

 

Die Mutter der ehrwürdigen Isa, Friede sei mit ihm, ist die edle Meryâm, eine reine, Salicha ein Nachkomme des Propheten Sulayman, Friede sei mit ihm. Als die ehrwürdige Meryâm 15 Jahre alt war, wurde sie mit einem Yûsuf-i Nedj’âr verlobt. Doch, bevor sie mit ihm vermählt wurde, erhielt sie von Allahu Ta’ala die würdige Nachricht, dass sie einen Kind ohne Vater erhalten wird. Mit dem Befehl und Macht Allahu Ta’alas, wurde die ehrwürdige Meryâm schwanger. Kurz darauf wurden bei ihr, Zustände einer üblichen Schwangerschaft beobachtet. Als ihre Schwangerschaft unverkennbar wurde, haben viele der Beni Israils Gerüchte über sie verbreitet. Sie verbreiteten allerhand Verleumdungen, unsagbare Beleidigungen.

 

Die ehrwürdige Meryâm, die unter diesen Verleumdungen sehr gelitten hatte, zog sich von Quds in die 10km südlichen Vorort Baiyt-i Lahm (Betlehem). Mit dem Bewusstsein, dass alles mit ermessen der Allahu Ta’ala geschieht, hat sie langmutig den Gerüchten und Beleidigungen geschwiegen. Als die Geburt Isa’s, Friede sei mit ihm, bevorstand, ging sie durch den Garten und blieb unter einer trockenen Dattelpalme stehen. Nach dem die Geburtswehen intensiver wurden, lehnte sie sich an die Dattelpalme. Der trockene Dattelbaum spross trotz des winters, und es wuchsen Früchte. Unter ihren Fuß entstand ein schmales Bächlein, darin floss Wasser. Dieses Geschehnis gab der ehrwürdigen Meryâm ein Trost. In dem Moment erblickte der ehrwürdige Isa, Friede sei mi ihm, die Welt. Als der Prophet Isa, Friede sei mit Ihm, geboren wurde, zersplitterten alle Götzenstaturen, gingen zur Boden. Alle Schaytans waren erstaunt. Schließlich gab ihrer Oberste der Iblis, die Nachricht, dass der ehrwürdige Isa, Friede sei mit ihm, auf die Welt gekommen ist. Nach seiner Geburt ist am Himmel ein großer Stern erschienen.

 

Nach dem sich das Geburt des Isa, Friede sei mit Ihm, herumsprach, kamen angehöriger der Beni Israil nach Bait-i Lahm. Während sie die edle Meryâm, mit dem neugeborenen Säugling betrachteten, sagten Sie „O Meryâm! Was ist das? Du hast wirklich etwas Unerhörtes getan.  Obwohl du noch ein Junges unverheiratetes Mädchen bist, Woher hast du das Kind? Was für eine eigenartige Situation ist das?“ gesagt. Die ehrwürdige Meryâm hat sich alles geduldig angehört, keine Antworten gegeben. Sie zeigte auf das Kind in der Wiege, so als wollte sie „Die Wahrheit soll er euch sagen. Redet mit ihm, fragt ihn und begreift.“ sagen. Während sie betonten, dass ein Kind in der Wiege nicht sprechen kann, hob der ehrwürdige Isa, Friede sei mit ihm, seine Hand und sprach „Ey ihr ignoranten! Greift meine hohe Würde nicht an, scheltet meine Mutter nicht. Ganz gewiss bin ich ein Abid, ein Diener Allahu Ta’alas. Er wird mir ein Buch geben, und mich zum Propheten ernennen. Er gab mir seinen Segen, ganz egal wo ich mich befinde. Er hat mir Lebenslang, das Tagesgebet, und den Zekat befohlen. Er hat mich meiner Mutter ehrerbietig gemacht. Am Tage meiner Geburt, am Tage meines Todes, und an dem Tage, an dem ich aus meinem Qabr wieder zum Leben erweckt werde, wird Sein Friede über mir sein.“ gesagt. Die angehörigen der Beni Israil, waren vom sprechen des neugeborenen Isa, Friede sei mit ihm, erstaunt, sprachlos. Doch hat sie auch das nicht davor abgeholten, Gerüchte zu verbreiten. Verschiedenartige Verleumdungen in Umlauf zu bringen.

 

Der Römische Stadtverwalter von Damaskus, wollte sie beide begründet mit der Geburt ohne Vater, umbringen lassen. Seine Mutter nahm ihn nach Ägypten mit. Bis der ehrwürdige Isa, Friede sei mit ihm, 12 Jahre alt wurde, lebten sie in Ägypten. Später sind sie wieder nach Quds gekommen haben sich in Nazareth (Nâsıra) niedergelassen. Als er 30 Jahre alt wurde, hat ihm Allahu Ta’ala sein Prophetentum verkündet. Unmittelbar nach erhalt des Befehls seines Prophetentums, hat er mit der Tebligat (Bekanntgabe, Einladung zur Dîn) begonnen. Er hat von Menschen, das glauben an Allahu Ta’ala, die Einhaltung Seiner Gebote und Verbote, das Unterlassen der Rebellionen gefordert. Das Volk der Beni Israil hat seine Einladung abgelehnt. Der ehrwürdige Isa, Friede sei mit ihm, hat denen, die an ihn nicht geglaubt haben, Mudjizat (Wunder) gezeigt. Trotz seiner großen Anstrengungen haben nur wenige Menschen an ihn geglaubt. Das Volk Beni Israil hat an ihn geleugnet, sie wurden von Tag zur Tag dreister. Sie haben seine Mildheit betrachtet, ihn abgewiesen. Sie sind sogar soweit gegangen, dass sie versucht haben den ehrwürdigen Isa, Friede sei mit ihm, zu töten. Daraufhin hat der ehrwürdige Isa, Friede sei mit ihm, unter denen, die an ihn geglaubt, ihn bestätigt haben 12 ausgewählt. Er hat von diesen 12 Gläubigern, die „Apostel“ genannt werden, das Wort erhalten, dass sie an Allahu Ta’ala glauben, Gebete abhalten, dem ehrwürdigen Isa helfen werden.

 

Eine jüdische Gruppe hat dem ehrwürdigen Isa, und seine edlen Mutter Meryâm verspottet. Als dies der ehrwürdige Isa, Friede sei mit ihm, hörte, hat er diese Gruppe Bed’dua (Verwünschung, Fluch) ausgesprochen. Allahu Ta’ala hat seine Dua erhöht, hat die Gruppe, die den Isa, Friede sei mit ihm, und seine edle Mutter verspottet haben, in Affen und Schweine verwandelt. Die Juden, die Zeugen dieser Angelegenheit wurden, haben die Lage untereinander besprochen, sich beraten. Sie haben gemeinsam beschlossen, den ehrwürdigen Isa, Friede sei mit ihm, zu töten. Sie zogen in scharen, um den ehrwürdigen Isa zu finden. Den Stadthalter von Quds, den Jones Pilot, der dem römischen Kaiser unterstellt war, haben sie mit Lügen und Verleumdungen an ihre Seite gezogen. Sie haben ihn glauben lassen, dass der Isa, Friede sei mit ihm, hetze gegen den Römischen Reich betreibt, um eine neue Regierung zu bilden.  Der ehrwürdige Isa, Friede sei mit ihm, hat der Nacht heimlich zum letzten Mal mit seinen Aposteln gesprochen. Er sagte zu ihnen „Bevor der Hahn kräht (Also, vor dem Morgengrauen), wird mich einer von euch verleugnen, und für allzuwenig Geld verkaufen.“ Tatsächlich hat der Apostel Yahuda (Judas) noch vor dem Morgengrauen gegen bisschen Geld den Versteck von Isa, Friede sei mit ihm, den Juden verraten.

 

Um den Propheten Isa, Friede sei mit ihm, gefangen zu nehmen stürmten die Juden, das Haus. In dem Moment hat Allahu Ta’ala dem Yahuda, der sich auch im dem Haus aufhielt, das Aussehen vom Propheten Isa verliehen. Die Juden haben in der Annahme, dass es sich um Isa, Friede sei mit ihm, handelt, den Yahuda, der den Verrat begangen hat, gekreuzigt und getötet. Allahu Ta’ala hat den Propheten Isa, Friede sei mit ihm, in den Himmel aufsteigen lassen. Der ehrwürdige Isa, war zu der Zeit 33 Jahre alt.

Vierzig Jahre, nach seinem Himmel aufstieg, haben die Römer Quds gestürmt, sie haben die meisten Juden getötet, einen Teil in Gefangenschaft genommen. Außerdem haben sie die Bibliotheken und Bücher Niedergebrannt, die Stadt geplündert. Als Strafe, was sie dem ehrwürdigen Isa, Friede sei mit ihm, angetan haben, wurden sie geächtet und verabscheut. Die Christen glauben, dass der Prophet Isa, Friede sei mit ihm, tatsächlich gekreuzigt wurde, starb und erst dann in den Himmel stieg. Die Muslime wissen aber mit Gewissheit, dass der Prophet Isa, Friede sei mit ihm, nicht gekreuzigt wurde, dass er direkt in den Himmel aufgestiegen ist. In der heiligen 158. Aya, der Suratu’n-Nisa wird (sinngemäß) „Sie haben ihn nicht gekreuzigt, ihn nicht erschlagen. Vielmehr hat ihn Allahu Ta’ala zu sich emporgehoben.“ geboten.

 

Außerdem wurde in der heiligen Ahadis geboten (alle sinngemäß):

„Isa (Friede sei mit ihm) ist nicht Tod. Er wird vor der Kiyama, zur euch zurückkehren“

 

„Ich bin auf der Welt und in der Achira, dem Isa (Friede sei mit ihm) am nächsten.“

„Zwischen mir und dem Isa (Friede sei mit ihm) gibt es keinen anderen Propheten“

Allahu Ta’ala hat den Propheten Isa, Friede sei mit ihm, mit 33 Jahren, wie den Propheten Idris, Friede sei mit ihm, in den Himmel emporgehoben. Er hat drei Jahre lang die Menschen zu Dîn eingeladen. Seinem Vermächtnis entsprechend sind die Apostel ausgewandert, den Dîn, des Propheten Isa der Menschheit verkündet. Die Verkündung dieser wahren Dîn dauerte 80 Jahre. Danach sind die Christen Abweichungen verfallen, und haben den edlen Indjil (Bibel) abgeändert. So wie die Juden den ehrwürdigen Isa, und seine edle Mutter verspottet und beleidigt haben, haben es auch die Christen, in dem sie sich in drei verschiedenen Glauben verfangen haben. Die in keinerweise mit den Offenbarungen des Propheten Isa übereinstimmen.

 

Ein Teil behauptete „Der Isa, Meryâm’s Sohn ist der Gott.“ ein anderer Teil behauptete „Der Sohn Gottes.“ ein dritter Teil sagte „Er ist der Vater, der Sohn und der Geist aus Quds.“

 

Der ehrwürdige Isa, hat nie geheiratet, den weltlichen Dingen keine Bedeutung gemessen. Kurz vor der Kiyama’ wird er in Damaskus auf dem Minarett der Umayya Moschee niederkommen, heiraten, und Kinder zeugen. Er wird sich mit dem ehrwürdigen Mahdi treffen, 40 Jahre leben. Der Prophet Isa, Friede sei mit ihm, wird gemäß den Bestimmungen des Islams Handeln. Er wird in Medina versterben, und in Hudjra-i Saâdat, in dem auch der Qabr unser Rasulullah Efendi ist, bestattet werden.

 

Isa, Friede sei mi ihm, ist geheimnisvoll auf die Welt gekommen, ist nur 33 Jahre auf der Welt gewesen. Er wurde nur von den 12 Aposteln bestätigt, und begleitet. Da die Christen Jahrhunderte Geheim gelebt, sich versteckt haben, konnte der Geburtstag des Propheten Isa, nicht ganz schlüssig berechnet werden. In der Europäischen Literatur wird die Todeszeit des Philosophen Platon, als 347 v.Chr. angegeben. Ein Teil der heutigen Christen gibt diesen Tag als den 25. Dezember, ein anderer Teil als den 6. Januar an. In einigen christlichen Büchern wird die These vertreten, dass dem heutigen Kalender, der angeblich mit der Geburt des ehrwürdigen Isa anfängt, fünf Jahre fehlen. Sicher ist, dass der heutige Kalender, der erst vor weniger als 450 Jahren festgelegt wurde, nur mit einem Kompromiss unter den rivalisierenden Berechnungen zustande gekommen ist. So kann weder der Tag noch das Jahr, an dem der Prophet Isa geboren ist, mit Bestimmtheit genannt werden. Nach den Überlieferungen der Imam Rabbani, möge Allâh sich seiner erbarmen, und Burhan-i Qati, lebte der Platon, ebenfalls in der Zeit des ehrwürdigen Isa. Somit weicht der heutige Kalender mehr als 300 Jahre, vom Geburt des Isa, Friede sei mit ihm, ab. Das heißt wiederum, dass dem heutigen Kalender mindestens 300 Jahre dazu addiert werden müssen. Daher ist das Zeitfenster zwischen dem Isa, Friede sei mit ihm, und unser Rasulullah Efendi, Allâh segne ihn und schenke ihm Frieden, nicht weniger als 1000 Jahre.

 

Der Isa, Friede sei mit ihm, hat gemäß seiner Prophetentums Mudjizat (Wunder) hervorgebracht. Er hat 9 verschiedene Mudjizat.

1. Er Sprach in der Wiege.

 

2. Er hat Tote erweckt. Vor allem sind vier erweckte Tote weitaus bekannt. Das sind, Sam ibn Nûh, Scheddad ibn Âd, Mâs’ân ibn Mâlân, und ein Kind aus den Reihen der Beni Israil.

 

3. Er hat Kranke geheilt. Er hat von Geburt an Blinde, Hautkranke geheilt. Die Heilung fand durch seine Berührungen statt. Er streichte (Mash genannt) die Kranken. Daher erhielt er den Namen, Isa-i Mâsih (Messias). [Sûra Mâide 5/110]

 

4. Wie in der Sûra Âl-i Imrân Aya’ 49 verkündet, hat er von seinem Stamm gegessenes, und zum essen verstecktes offenbart.

 

5. Wie in der Sûra Mâide Aya’ 110 offenbart, formte er aus Lehm Vogel, pustete darauf, mit Allahu Ta’alas Erlaubnis, wurde der Vogel lebendig.

 

6. Wie in der Sûra Mâide Aya’ 114 verkündet, haben die Aposteln, das Niedertreffen eines gedeckten Tisches angeboten. Als der Prophet Isa, Friede sei mit ihm, seine Hände hob, und Dua abhielt, ist ein gedecktes Tisch mit Brot und Fleisch niedergekommen.

 

7. Während Isa, Friede sei mit ihm, Schlief, wusste er was in seiner Gegenwart gesagt und getan wurde.

 

8. Zur welchen Zeit auch immer er es gewünscht hat, sobald er seine Hände gen Himmel hob und Dua hielt, kam ein gedecktes Tisch mit Früchten und Essen vor ihn.

 

9. Obwohl das Volk Beni Israil, von Isa, Friede sei mit ihm, weit entfernt war, hat er ihre geheimen Taten und Worte gewusst.

 

Der Dîn, des Isa, Friede sei mit ihm, wurde auch Îsevitentum, seine Gemeinde wurde auch abgleitet von Nâsira, Nazaraner genannt. Die Religion, die uns heute als Christentum bekannt ist, hat kaum noch mit der ursprünglich verkündeten Dîn zutun.

Der Dîn, den der Prophet Musa, Friede sei mit ihm, verkündet hat, ist bis zu Zeiten des Isa, Friede sei mit ihm, gültig gewesen. Allerdings als das Prophetentum des Isa, Friede sei mit ihm, offenbart wurde, ist der Dîn von Musa, Friede sei mit ihm, ausser Kraft gesetzt, verwirkt. Also hat der Tewwrad seine Gültigkeit verloren, stattdessen wurde der Indjill, das gültige heilige Buch. Seither ist die Handlung, nach der von der ehrwürdigen Musa verkündeten Dîn nicht mehr erlaubt. Seitdem, bis zur Gesandtschaft der heiligen Rasulullah, Friede sei mit ihm, war der einzig wahre Dîn, die des Isa, Friede sei mit ihm. Doch das Volk Beni Israil hat, den Îman an den Propheten Isa verweigert, sie haben sich, beharrlich an ihre alten Religion festgehalten.

 

Eins der Angesehenste,  der Beni Israil, Paul, der ein verbissener Feind des Propheten Isa war, hat sein Glauben an den ehrwürdigen Isa vorgetäuscht. Er hat die Lüge verbreitet, das der Prophet Isa, Friede sei mit ihm, ihn mit der Verkündung der Dîn außerhalb des Judentums beauftragt, und ihn zum Jünger ausgewählt hätte. Seinen Namen hat er als „Paulus“ geändert. Zum Schein lebte er wie ein frommer Christ. Er scheute jedoch keine Gelegenheit um den Dîn, des Isa, Friede sei mit ihm,  zu verunstalten. Mit der Zeit hat er den Tewhid (Ein Schöpfer Glaube), zur Teslis (Drei Schöpfer Glaube, also Vater-Sohn-Geist glaube) in den Indjill verankert, und das von Allahu Ta’ala an den ehrwürdigen Propheten Isa, gesandte heilige Buch verändert. Zuletzt verbreitete er die Absurdität „Gottes Sohn“ über den Propheten Isa, Friede sei mit ihm.